Finde E-Bike-Ladestationen weltweit

Ladepunkte für E‑Bikes und Pedelecs, weltweit kartiert auf Basis offener OpenStreetMap‑Daten. Kostenlos nutzbar – ohne Konto, ohne App.

Karten-Vorschau
Karten-Vorschau
Karten-Vorschau
Scroll

Warum gibt es E-Bike/Pedelec-Ladestationen?

Technisch gesehen reicht oft eine Steckdose. Ladestationen bieten jedoch Sichtbarkeit, Sicherheit und Komfort — und machen das Laden unterwegs zuverlässiger.

🔒

Sicherheit & Schutz

  • Witterungsgeschützte, teilweise abschließbare Fächer
  • Schutz vor Vandalismus und Diebstahl
  • Teilweise integrierte Ladegeräte (kompatible Systeme)
⚙️

Komfort & Zuverlässigkeit

  • Mehrere Steckdosen/Anschlüsse an einem Ort
  • Klare Kennzeichnung: Laden erlaubt und vorgesehen
  • Öffnungszeiten, genauer Standort, Navigation
🔌

Kompatibilität & Standards

  • Teilweise standardisierte Systeme (z. B. EnergyBus)
  • Informationen zu Leistung, Zugang und Nutzung
  • Zusatzservices (Parken, Gastronomie, Tourismus)

Normale Steckdosen werden ebenfalls angezeigt

Wir kennzeichnen normale Steckdosen deutlich — sie sind nützlich, bieten aber nicht die Vorteile ausgewiesener Ladestationen.

LadestationSteckdose (ohne Extras)

Was diese Seite ist

Keine Anmeldung, keine Bezahlschranke, keine erfundenen Zahlen.

OpenStreetMap
Woher die Daten kommen
7
Sprachen der Oberfläche
Kostenlos
Ohne Konto, ohne App
Weltweit
Überall, wo OSM Daten hat

E‑Bike unterwegs laden

E‑Bike‑Laden hat mit dem Laden eines Autos fast nichts gemeinsam. Worauf es auf einer längeren Tour wirklich ankommt.

Wo du tatsächlich laden kannst

Öffentliche E‑Bike‑Ladepunkte sind selten eigene Ladesäulen. In der Praxis sind es normale Außensteckdosen, die jemand bereitstellt: auf der Terrasse eines Cafés oder Restaurants, vor einem Fahrradladen, bei der Touristeninformation, in einem kommunalen Ladeschrank oder in einer bewachten Radabstellanlage. In den Alpen und anderen Radregionen findest du zusätzlich Ladeboxen an Hütten und Tourenstartpunkten.

Genau deshalb baut diese Karte auf OpenStreetMap auf. Diese kleinen, lokalen Lademöglichkeiten werden von den Menschen kartiert, die sie nutzen – lange bevor ein kommerzieller Anbieter sie listen würde. Wenn ein Punkt in OSM existiert und als für Fahrräder nutzbar gekennzeichnet ist, erscheint er hier.

Welchen Stecker du brauchst

Die allermeisten E‑Bike‑Ladepunkte sind schlicht Haushaltssteckdosen – Schuko in weiten Teilen Kontinentaleuropas, Typ E in Frankreich und Belgien, BS 1363 in Großbritannien und Irland. Du steckst dein eigenes Ladegerät ein, das zum Rad gehört. Einen einheitlichen E‑Bike‑Stecker gibt es nicht, weil jeder Antriebshersteller – Bosch, Shimano, Brose, Yamaha, Specialized – akkuseitig seinen eigenen Stecker verwendet.

Das Nützlichste, was du mitnehmen kannst, ist also das Ladegerät selbst, dazu ein Reiseadapter, wenn du eine Steckdosengrenze überquerst. Auto‑Stecker wie Typ 2 oder CCS können ein E‑Bike nicht laden. Wenn eine Station diese zeigt, steht sie für Autos dort – eine Fahrradsteckdose ist dann eine separate Buchse daneben.

Wie lange eine Ladung dauert

Ein typischer E‑Bike‑Akku fasst 400–750 Wh. Standardladegeräte liefern 2–4 A, das ergibt vom leeren Akku bis voll rund drei bis fünf Stunden; ein Schnellladegerät kann das halbieren. So lange wartet unterwegs niemand – und das musst du auch nicht.

Das sinnvolle Muster ist Zwischenladen. Eine Mittagspause von 45 Minuten an einem 4‑A‑Ladegerät bringt grob 150–200 Wh zurück – je nach Unterstützungsstufe, Topografie und Zuladung oft 20 bis 40 km Reichweite. Plane das Laden um die Pausen herum, die du ohnehin machst, nicht umgekehrt.

Etikette und Sicherheit

Fast jeder Ladepunkt auf dieser Karte gehört jemandem: einem Betrieb, einer Gemeinde, einem Verein. Frag, bevor du einsteckst, wo jemand da ist, konsumiere etwas, wenn du im Café lädst, und lass den Akku nicht stundenlang unbeaufsichtigt. Manche Ladeschränke sind abgeschlossen, der Schlüssel liegt am Tresen.

Zwei praktische Sicherheitspunkte: Lade keinen Akku, der noch durchgefroren oder sehr heiß ist – lass ihn erst auf Zimmertemperatur kommen, sonst verlierst du dauerhaft Kapazität. Und verwende ausschließlich das Ladegerät, das zu deinem Akku gehört. Beschädigte oder aufgeblähte Akkus gehören gar nicht ans Netz, schon gar nicht an einem öffentlichen Ort.

Was Bike-Charging.com macht

Weltweite Abdeckung

Überall dort, wo OpenStreetMap Daten hat – von Amsterdam bis Tokio – funktioniert dieselbe Karte.

Offene Daten statt Vermutungen

Jeder Punkt stammt aus OpenStreetMap. Wir zeigen, was dort tatsächlich eingetragen ist – und sagen es, wenn eine Angabe fehlt.

Von der Community gepflegt

Du kennst einen Ladepunkt, der fehlt? Trag ihn in OpenStreetMap ein – dann taucht er auch hier auf.

So funktioniert es

Drei Schritte, ohne Konto

🔍

Finden

Stadt suchen oder Standort nutzen, dann die Karte verschieben. Punkte laden für den Bereich, den du gerade ansiehst.

Standort‑ oder StadtsucheFilter „Nur E‑Bike“Weltweit
📍

Hinfahren

Auf einen Punkt tippen, sehen was OpenStreetMap dazu weiß, und die Route in deiner Karten‑App öffnen.

Route mit einem TippSteckdosentyp & GebührOhne Anmeldung

Laden

Eigenes Ladegerät anschließen. Wo jemand da ist: fragen – und ein guter Gast sein.

Ladegerät mitnehmenMeist HaushaltssteckdosenIn Pausen zwischenladen

Häufige Fragen

Klare Antworten zum E‑Bike‑Laden und zu dieser Karte

Wie finde ich Ladepunkte in meiner Nähe?
Öffne die Karte und erlaube den Standortzugriff, oder tippe eine Stadt oder Adresse in die Suche. Die Karte fragt OpenStreetMap für den sichtbaren Bereich ab und zeigt alle Punkte, die dort als für Fahrräder nutzbar eingetragen sind.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Es gibt keine Registrierung, keine App und keine Bezahlschranke. Die Karte läuft direkt im Browser.
Ist das Laden kostenlos?
Oft ja, aber nicht überall. Wo in OpenStreetMap eine Gebühr hinterlegt ist, zeigen wir sie; wo nicht, schreiben wir „Preis nicht angegeben“, statt zu raten. Nimm die Angabe als Hinweis und prüfe vor Ort.
Warum sind manche Punkte auch für Autos oder Motorräder?
Manche Ladestationen bieten neben Auto‑Steckern auch eine Fahrradsteckdose, und OpenStreetMap kennzeichnet sie dann als für Fahrräder nutzbar – also gehören sie auf die Karte. Wir markieren sie deutlich, und der Filter „Nur E‑Bike“ blendet sie aus, wenn du lieber reine Fahrrad‑Ladepunkte siehst.
Muss ich mein eigenes Ladegerät mitbringen?
Fast immer ja. Die meisten Punkte sind gewöhnliche Steckdosen, du steckst also das Ladegerät ein, das zu deinem Rad gehört. Einzelne Fahrradläden und Hotels verleihen Ladegeräte – verlass dich aber nicht darauf.
Wie aktuell sind die Daten?
Die Karte fragt OpenStreetMap bei jedem Verschieben und Zoomen live ab, du siehst also immer den aktuellen Stand der Datenbank. Was wir nicht sagen können: ob eine Steckdose gerade frei ist oder funktioniert. Diese Information gibt es in OSM nicht, und wir erfinden sie nicht.
Wie lange dauert eine Ladung?
Vom leeren Akku rund drei bis fünf Stunden bei einem typischen 500‑Wh‑Akku und Standardladegerät. Eine Pause von 45 Minuten bringt meist 20 bis 40 km Reichweite zurück – und mehr brauchen die meisten unterwegs gar nicht.
Ein Ladepunkt fehlt. Kann ich ihn eintragen?
Ja – und das ist das Nützlichste, was du tun kannst. Trag ihn in OpenStreetMap als amenity=charging_station mit bicycle=yes ein. Sobald er in der Datenbank ist, erscheint er automatisch auf dieser Karte – und in jeder anderen App, die OpenStreetMap nutzt.

Finde deinen nächsten Ladepunkt

Karte öffnen, Steckdose finden, weiterfahren. Kostenlos, ohne Konto, in sieben Sprachen.