Your e-bike charging companion
Erhoben aus OpenStreetMap am 2026-08-22. Jede Zahl unten steht so in der Datenbank – nichts davon ist geschätzt.
Hügelige Stadt – 244 m zwischen tiefstem und höchstem Punkt. Genau hier spielt ein E-Bike seine Stärke aus.
315 Tage erreichten 2024 mindestens 12 °C, bei 80 Regentagen und 491 mm Niederschlag.
OpenStreetMap verzeichnet hier 1,906 Radabstellanlagen, 118 Radläden, 4 Reparaturstationen und 570 Verleihstationen.
Quelle: OpenStreetMap-Mitwirkende, Open-Meteo. Erhoben am 2026-08-22.
Madrid ist im gesamten Datensatz die Ausnahme: 14 der 15 Ladepunkte sind kostenpflichtig, genau einer ist als kostenlos hinterlegt. Überall sonst ist es umgekehrt.
Der Grund steht in der Betreiberliste. Mit Endesa an elf Standorten und Iberdrola dominieren hier Energieversorger, nicht Supermärkte, Gastronomie oder Kommunen. Wo ein Versorger die Infrastruktur betreibt, wird abgerechnet – das Modell unterscheidet sich grundsätzlich von der deutschen Praxis, wo ein Café die Steckdose nebenbei bereitstellt.
Die Stadt liegt auf der Meseta zwischen 594 und 838 Metern, der Höhenunterschied von 244 Metern verteilt sich über ein weites Plateau. Mit 315 milden Tagen und nur 491 Millimetern Niederschlag an 80 Regentagen ist die Radsaison die längste und trockenste im Datensatz – klimatisch ideal, hitzebedingt im Hochsommer trotzdem anspruchsvoll.
Auffällig ist das Ungleichgewicht in der Infrastruktur: 570 Verleihstationen, mehr als in jeder anderen erfassten Stadt, stehen nur vier Reparaturstationen gegenüber. Leihräder sind in Madrid Alltag, die Selbsthilfe-Infrastruktur für eigene Räder dagegen kaum ausgebaut.
Bei den Steckdosen ist die Datenlage dünn, aber bemerkenswert: je einmal Schuko, Bosch-3-Pin und Shimano-STEPS-5-Pin – beide herstellerspezifisch. Ohne passendes Ladegerät nützt der Punkt nichts.