Your e-bike charging companion
Ladepunkte für E‑Bikes und Pedelecs in Brüssel, gezählt aus OpenStreetMap. Steckdosentyp, Gebühr und Öffnungszeiten, soweit hinterlegt.
Erhoben aus OpenStreetMap am 2026-08-22. Jede Zahl unten steht so in der Datenbank – nichts davon ist geschätzt.
Welliges Gelände – 85 m zwischen tiefstem und höchstem Punkt, wo Tretunterstützung sich bemerkbar macht.
233 Tage erreichten 2024 mindestens 12 °C, bei 177 Regentagen und 1028 mm Niederschlag.
Quelle: OpenStreetMap-Mitwirkende, Open-Meteo. Erhoben am 2026-08-22.
Wer aus Deutschland kommt, braucht hier einen Adapter: In den Brüsseler Daten steht Typ E, der französisch-belgische Steckdosentyp mit Erdungsstift – nicht Schuko.
Das ist der praktisch wichtigste Unterschied zu allen deutschen Städten im Datensatz. Ein deutsches E-Bike-Ladegerät passt zwar meist mechanisch in eine Typ-E-Dose, aber nicht jedes – ein flacher Reiseadapter gehört ins Gepäck. Die Spannung ist dieselbe, es geht allein um die Steckerform.
Alle zehn erfassten Ladepunkte sind für Räder nutzbar, neun davon kostenlos, zwei überdacht. Öffnungszeiten sind bei keinem hinterlegt, ebenso wenig Namen – die Punkte stehen anonym in der Datenbank, erkennbar nur über ihre Betreiber.
Und die sind aufschlussreich: Lidl mit drei Standorten, dazu Carrefour und die Tankstellenkette DATS 24. In Brüssel kommt die Ladeinfrastruktur fürs Rad aus dem Einzelhandel und von Tankstellen, nicht von der Stadt.
Das Umfeld ist dagegen massiv ausgebaut: 302 Verleihstationen, über 6.700 Abstellanlagen und 106 Reparaturstationen – mehr Reparaturstationen als in jeder deutschen Stadt des Datensatzes. Dazu ein dichtes Netz aus Cyclostrades und der EuroVelo 5. Brüssel investiert erkennbar in Radverkehr, nur eben nicht vorrangig ins Laden.
Ratgeber zum E‑Bike‑Laden in anderen Städten